
DHC-2 Beaver 25e ARF
Das Original:
Die DHC-2 Beaver ist ein leichtes Transportflugzeug des ehemaligen kanadischen Flugzeugherstellers de Havilland Canada. Von 1947 bis 1967 wurden über 1.600 Exemplare gebaut. 2008 begann die Produktion einer Turboprop-Version bei Viking Air, ebenfalls in Kanada.
Die Konstruktion des leichten Transportflugzeugs de Havilland Canada DHC-2 Beaver (?Biber?) begann Ende 1946 auf eine Ausschreibung der kanadischen Forstverwaltung, worauf schon am 16. August 1947 der Erstflug erfolgte.
Insgesamt wurden 1657 Stück bis 1965 gebaut, davon gingen allein 980 Stück als L-20A (später als U-6A bezeichnet) an die US-Streitkräfte. Sehr bald war die Beaver als klassisches Buschflugzeug in über 50 Ländern verbreitet, als robustes, zuverlässiges Transportmittel für bis zu 7 Passagiere oder rund 900 kg Fracht. Dank der Möglichkeit mit Rädern, Schwimmern, oder Skiern ausgerüstet zu werden, und der hervorragenden STOL-Eigenschaften, ist die Beaver extrem flexibel. Zurzeit sind noch rund 500 Beaver weltweit im Einsatz.
Am 24. Februar 2006 kaufte die kanadische Firma Viking Air von Bombardier Aerospace die Rechte an der DHC-2 und anderen DHC-Flugzeugen. Seitdem vermarktet Viking Air eine DHC-2T Turbo Beaver, die von einer PT6A-34-Propellerturbine angetrieben wird.
Die Beaver ist ein einmotoriger, abgestrebter Schulterdecker in Ganzmetallbauweise. Die Tragfläche ist zweiholmig und hat einen rechteckigen Grundriss mit 1,59 m durchgehender Flächentiefe. Landeklappen und Querruder sind als Spaltklappen ausgeführt. Die Landeklappen werden hydraulisch ein- und ausgefahren. Zusammen mit den Landeklappen werden auch die Querruder bis zu 15° nach unten gefahren. Als Tragflächenprofil wird innen und außen durchgängig ein NACA 64A416/4416 verwendet, die V-Stellung beträgt 2° nach oben. Der Rumpf wird in drei verschieden Abschnitten wiefolgt aufgebaut: Vorne im Motorbereich als Stahlrohrfachwerk mit Dural-Beplankung, im Kabinenbereich als beplanktes Aluminium-Spantengerüst, der Leitwerksträger ist in Halbschalenbauweise ebenfalls mit Duralbeplankung gefertigt. Für Frachttransporte können die Sitze in der Kabine schnell ausgebaut werden, durch eine 1,2 m x 0,99 m große Seitentür kann auch relativ sperriges Ladegut eingeladen werden.
Standardtriebwerk ist der Pratt & Whitney R-985SB3, ein luftgekühlter Neunzylinder-Sternmotor mit 16,14 l (985 Kubikzoll) Hubraum. Der Motor ist mit einem mechanischem Ladegebläse versehen und erbringt eine Startleistung von 335 kW (450 PS). Der Motor kann entweder mit einem direkt wirkenden Elektrostarter oder einem elektrischen Schwungkraftanlasser mit Möglichkeit zum Einsatz einer Handkurbel gestartet werden. Der Motor treibt einen zweiblättrigen Constant-Speed-Verstellpropeller in Ganzmetallausführung des Typs Hamilton Standard 2D30 237 mit einem Durchmesser von 2,59 m an.
Die drei einzeln mit einem Tankwahlschalter umschaltbaren Krafstofftanks mit 35, 35 und 25 US.liq.gal Inhalt (ca. 133l, 133 l und 95 l) befinden sich hintereinander unter dem Kabinenboden. Zusätzlich kann die Beaver für Langstreckeneinsätze mit 2 x 21,5 US.liq.gal (ca. 2 x 81 l) fassenden Tragflächenspitzentanks (Wing Tip Tanks) ausgerüstet werden, deren Inhalt bei Bedarf durch Schwerkraft in den vordersten Rumpftank transferiert werden kann. Somit ergibt sich eine Gesamttreibstoffkapazität von 95 bzw. 138 US.liq.gal ohne bzw. mit Flächenspitzen-Zusatztanks (ca. 360 oder 522 l).
Es sind folgende Fahwerksvarianten möglich:
Ein Landfahrwerk in Spornrad-Anordnung mit 8.5 x 10"-Hauptbereifung, Scheibenbremsen und angelenktem Spornrad
Eine zusätzlich am Landfahrwerk montierte Skikombination, die es erlaubt, vom Cockpit aus mittels einer hydraulischen Handpumpe die Skier soweit aus- oder einzufahren, dass wahlweise Landungen auf Schnee, Eis oder auch auf normalem Untergrund auf den Rädern möglich sind.[3]
Ein reine Wasserflugzeugvariante mit zwei Schwimmern, die mit einem Streben-/Verspannungssystem montiert werden; diese Variante kann ausschliesslich Wasserlandungen und -Starts durchführen
Eine Ausführung als Amphibienflugzeug, mit Schwimmern wie das reine Wasserflugzeug; jedoch sind in den Schwimmern ausfahrbare Räder vorhanden, um auf Land- und Wasser operieren zu können.
Die verschiedenen Ausstattungen wirken sich durch einen erhöhten Luftwiderstand bzw. erhöhtes Leergewicht einschränkend ? im Vergleich zur Landversion ? auf die Flugleistung aus.
(Quelle: www.wikipedia.de)
Das Modell:
Holzbausatz zur Erstellung eines Semi-Scale Modells. Die Holzteile sind lasergeschnitten.
Highlights:
Lieferumfang:
Zubehör-Set:
Technische Daten:




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